Alexander Gehring

 

„Wurzeln“, 2018

 

Alexander Gehrings Arbeiten kreisen um die Verbindung von Okkultismus, Kunst und Fotografie. Dabei steht oftmals die Dunkelkammer als ‚magischer‘ Raum im Mittelpunkt seines Interesses. Seine analogen fotografischen Arbeiten stellen demnach auch Fragen zur Relevanz analoger (Farb-) Fotografie im 21. Jahrhundert.

In seiner aktuellen Serie ‚The Alchemy of Colour‘ wird das fotografische Labor zu einem Ort der Wandlung der Stoffe. Die Idee des Alchemisten, der aus seinem Labor heraus den Versuch unternahm, ein künstliches Abbild der Welt zu kreieren und damit nur scheitern konnte, ist Ausgangspunkt für seine Betrachtungen über das Ende einer fotografische Ära, im Angesicht der digitalen Revolution der Bilder.


www.alexandergehring.com

Der in Berlin lebende Künstler und freischaffende Fotograf (* 1981 in Bielefeld) studierte Fotografie und neue Medien an der Fachhochschule Bielefeld sowie am London College of Communication. Seine Arbeiten wurden unter anderem in der Aperture Gallery in New York, im Museum Morsbroich, der Warte für Kunst in Kassel und der Galerie pavlov’s dog in Berlin ausgestellt. 2016 gewann er den Merck Preis der Darmstädter Tage der Fotografie.