Schraepler, Alexandra

 

alexandra_schraepler

Palast der Republik Berlin, Nr. 7, 2005, C-Plattenprint, 30 x 45 cm, Auflage 10 + 1 AP
 

Als Künstlerin interessiere ich mich besonders für Raumtransformationen und Zwischenräume. Räumliche Überlagerungen, die den ursprünglichen Bildraum verunklären. Räume, die das Unfertige, das Ungestaltete und Verlassene offenbaren, Bereiche im Übergang von einem Zustand zum nächsten. Dem Betrachter eröffnen sich neue Erfahrungsebenen: Durch die Irritation der herkömmlichen Raumwahrnehmung einerseits und die Sensibilisierung für Zwischenräume im urbanen Kontext andrerseits. Mein Liebling zum Thema DARKNESS ist dieses Foto aus der Serie „Palast der Republik“: Aus dem dunklen, verlassenen Raum fällt der Blick milchig-getrübt auf einen Ausschnitt der sich wandelnden Stadt. Das Foto ist für mich ein Synonym für Berliner Zwischenräume.

 

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Geboren 1967 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Berlin; 1993 Stipendium am Royal College of Arts, London; 1995 Meisterschülerin an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Schoenholtz; 1997 1. Staatsexamen Bildende Kunst, UdK Berlin; 1999 2. Staatsexamen Bildende Kunst, Berlin; 2006-2013 Mitglied der Produzentengalerie “en passant”, Berlin

 


Alexandras‘ DARLING 2015:

alexandra_schraepler

Raumtransformation, Ca´ d´ Oro Venedig 5/1/8, 2014, Berlin, 20 x 25 cm, C-Print Diasec, Auflage 10+1 AP

Als Künstlerin interessiere ich mich vor allem für Raumtransforma-tionen. Meine hier gezeigte Arbeit transportiert das Thema: In ihr werden mediale und reale Räume mittels Verfremdungen und Bildüberlagerungen zu farbintensiven formauflösenden Bildwelten verwebt. In diesem Sinne ist „Ca´ d´ Oro Venedig“ mein Lieblingsbild, da sich hier eine poetisch-surreale Wirklichkeit offenbart, in der Zeit und Raum verschmelzen.