Stuke, Karen

 

Caruso Suite, Hotel Vesuvio, Neapel, 2018, Camera obscura Langzeitbelichtung, analog. PigmentPrint auf Hahnemühle PhotoRag, 30 x 45 cm, gerahmt, Edition 8 + 2 AP

Karen Stukes „Sleeping Sister“, eine Serie über das Unbewusste und die Nähe zum Tod, führte sie in das Hotel Bogota, Berlin in dem sie über ein Jahr lang in 45 Zimmern übernachtete um dort diese Arbeit entstehen zu lassen.

 2008 gründete sie den eigenen Projektraum „Kronenboden“, einen Ausstellungs – und Konzertraum in Berlin. Dort fand im Februar 2018 das Festival „Caruso sings again“ statt, in dem Zusammenhang entstand das Bild aus der Caruso Suite im Hotel Vesuvio, Neapel: dem Ort an dem Caruso 1921 starb. In der Tradition der „Sleeping Sister“ Serie nahm sie sich dort im Schlaf mit der Camera obscura über die ganze Nacht hinweg auf.

 


www.karenstuke.de

Karen Stuke studierte Visuelle Kommunikation an der FH Bielefeld und der Akademie Minerva Groningen. 1999 hat sie in Bielefeld ihr Studium bei Gottfried Jäger und Jürgen Heinemann abgeschlossen. Seitdem arbeitet sie als Fotokünstlerin und freie Fotografin für verschiedene  Regisseure, Bühnenbildner und Theater. Das führte sie an die Staatsoper Berlin, Oper der Stadt Köln, Staatsoper Wien, Opéra Comique Paris, Los Angeles Opera u.v.a.
Mit der Camera obscura fotografiert sie nicht nur im  Theater um dort Geist und Seele einer Inszenierung festzuhalten und aufzuspüren; in vielen weiteren Serien nutzt sie diese Technik um poetisch verschiedenen Themen auf den Grund zu gehen. So entstand auch Ihre Arbeit über Sebalds „Austerlitz“, ein Buch basierend auf wahren Lebensgeschichten über die Kindertransporte 1938/39 aus Nazi Deutschland nach England.